-Pinboys Abschlusskonzert in der Markthalle, Hamburg, 20.05.2011-
Mit Erstaunen mussten wir im Dezember letzten Jahres erfahren, dass die Pinboys ihr Amt niederlegen und ab 2011 getrennte Wege gehen werden. Schon im März besuchten wir Klappspaten eines ihrer Konzerte der Abschiedstour. Und als das Datum für das allerletzte Konzert und die „Support“-Bands rausgegeben wurden, war ganz schnell klar, dass wir die 3 Goldstücke in Form von 5Bugs, One Fine Day und Pinboys nicht verpassen durften. Die Tickets waren also schnell gekauft und aufgeregt erwarteten wir den großen Tag, wenn auch mit ´ner Träne im Knopfloch.
Wir immer mussten wir uns erstmal im Klaren darüber werden, wie wir unsere Aktivitäten vor dem Konzert gestalten… Erschwerend kam diesmal dazu, dass Spikey auf einer Betriebsreise in Berlin befand und erst Freitag Nachmittag zurück nach Hamburg kam. Und so konnten wir nicht wirklich einen Schlachtplan machen…
Ich bin also zu Nicole auf Arbeit, wo dann ganz spontan entschieden wurde, dass wir doch noch ganz schnell nach Wedel fahren. Aber vorher war noch Zeit, meine Ersatzaugen einzusetzen, was sich doch als schwieriger darstellte als gedacht, denn eine meiner Kontaktlinsen unternahm einen Fluchtversuch… Die Sau… Aber alles endete gut und wir konnten alle drei zusammen rechtzeitig die Vereinigung der Klappspaten in der S-Bahn nach Wedel feiern. Dort angekommen hieß es Sachen abladen und wieder zur S-Bahn hechten, denn wir mussten ja rechtzeitig an der Markthalle sein…
Aber am Bahnhof packte uns erstmal ein so unfassbar großer Hunger, dass wir eine ganze Herde von Kühen hätten verspeisen können… Sind Kühe überhaupt Herdentiere? Gut ausgestattet machten wir uns auf zur nahegelegenen Markthalle, wo wir unseren Festschmaus auch gleich verschlangen. Ziemlich im Anschluss ging es auch schon an den Einlass… Drinnen angekommen haben wir erstmal die Markthalle inspiziert, denn diese kannten wir ja noch nicht… Die Garderobe haben wir schnell gefunden und unsere Jacken fanden einen warmen Unterschlupf… Bevor wir uns unseren Platz in der Markthalle ausgesucht haben, stärkten wir uns noch mit ´ner kleinen flüssigen Erfrischung. Dann aber ging es los mit, wir fuhren unsere Ellbogen aus, um an die besten Plätze in der ersten Reihe zu kommen und rannten wie die Blöden… Doch unser Enthusiasmus wurde leicht gebremst, denn was unsere Augen zu sehen bekamen, war nicht sooooo zufriedenstellend… Stufen… Ca. 5 etwas breitere Stufen… Rund um eine kleine Fläche, vor der sich dann die Bühne aufbäumte… Sehr schnell war uns klar, dass wir zu alt für Stufen im vorderen Bereich waren, also machten wir uns auf den Weg zur Empore am anderen Ende des Raumes… Immerhin war die so hoch, dass wir alles gut überblicken konnten… Hat ja auch was Gutes… Und von da aus hatten wir auch wieder nen guten Ausblick auf die vielen komischen Leute, die sich mal wieder auf dem Konzert herumtummelten… So sahen wir auch wieder einige bekannte Gesichter… Das wird so langsam auffällig…
Um die Wartezeit auf die Pinboys nicht zu lang werden zu lassen, dachten sich die 5 Bugs dann, dass es vielleicht angebracht wäre, ein kleines Konzert zur Bespaßung des Publikums zu spielen, was sie auch prompt taten…
Wir kamen ja zum ersten Mal in den Live-Genuss der Bugsen und sie wussten, uns zu überzeugen… Mit voller Power spielten sie eine halbe Stunde mit vielen unserer Lieblingssongs…
Bei „Automatic“ sind dann Marten und Jakob auf die Bühne gestürmt und unterstützen die Jungs, wie auch schon auf der Albumversion, tatkräftig… Und wir schrieen uns am anderen Ende die Seele aus unseren Leibern… Als sie dann fertig waren, war für uns drei sehr schnell klar, dass wir die 5 unbedingt nochmal live sehen müssen…
Wir kamen ja zum ersten Mal in den Live-Genuss der Bugsen und sie wussten, uns zu überzeugen… Mit voller Power spielten sie eine halbe Stunde mit vielen unserer Lieblingssongs…
Bei „Automatic“ sind dann Marten und Jakob auf die Bühne gestürmt und unterstützen die Jungs, wie auch schon auf der Albumversion, tatkräftig… Und wir schrieen uns am anderen Ende die Seele aus unseren Leibern… Als sie dann fertig waren, war für uns drei sehr schnell klar, dass wir die 5 unbedingt nochmal live sehen müssen…
In der Umbaupause fiel mir dann ein sehr verliebtes Paar auf, das Spikey vorher schon erblicken musste… Also zumindest glaube ich, dass sie sehr verliebt waren, denn sie konnten einfach nicht die Hände voneinander lassen… Und unsere angewiderten Blicke haben sie anscheinend noch mehr angespornt… Uns wäre es natürlich lieber gewesen, wenn sie gegangen wären, aber man kann ja nicht alles haben…
Zum Glück hatten wir etwas, auf das wir uns freuen konnten, denn One Fine Day waren ja im Begriff die Bühne zu entern… Und die Jungs sind ja immer ein Augen- und Ohrenschmaus für uns… Und weil wir sie in letzter Zeit doch recht häufig gesehen haben, wussten wir, dass das, was kommen sollte, wie immer eine gute Party werden würde… Uns konnte kaum etwas auf unseren Plätzen halten… So ging es auch dem Großteil des Restpublikums… Aber es gibt ja immer die Berühmte Ausnahme von der Regel… Denn auch dieses Mal saßen, wie auch schon vor ziemlich genau einem Jahr bei Itchy Poopzkid, 2 Mädels auf ner Treppe… Diesmal waren sie aber noch härter, denn die Treppe führte direkt zum Ausgang… Da frag ich mich doch, warum man erst Geld für ein Konzert ausgibt, wenn man im Endeffekt mit dem Rücken zu Bühne sitzt und per SMS mit der Freundin kommuniziert, die neben einem sitzt… Die Jugend heutzutage soll mal einer verstehen… Wir konzentrierten uns lieber auf One Fine Day und ihre Show… Und die haute uns wieder mal von den Socken… Jeden noch so kleinen Hit schmissen sie uns trotz der kurzen Spielzeit von 45 Minuten um die Ohren und wir feierten das gebührend ab... Als dann „Damn Right“ angestimmt wurde, ging die Party richtig los, denn auch One Fine Day wurden, wie es bei dem Song schon Tradition ist, unterstützt, denn Jakob erklomm erneut die Bühne und zerlegte selbige zusammen mit den 4 Jungs von One Fine Day… Leider fand das Set ein jähes Ende, denn heute drehte es sich ja hauptsächlich um die Pinboys… Und so mussten wir anscheinend auch ohne „Emily“ auskommen… Auch irgendwie komisch…
Das wurde dann heiß während der zweiten Umbaupause diskutiert, denn „Emily“ gehört doch eigentlich schon zum Inventar… Aber irgendwie war uns klar, dass da noch was kommen musste…
Und während wir so sinnierten, schlichen sich die Pinboys auf die Bühne, um die letztes Konzert zu geben… Frenetischer Applaus empfing sie und obwohl man meinen könnte, dass sie leicht gehemmt spielen könnten, da es nun mal das letzte Konzert war, legten sie gleich los und rissen das Publikum mit… Anne hatte zu Ehren der Band einen Mantel mit einem riesigen ausgenähten P auf dem Rücken an, was wir wohlwollend aufnahmen.
Da wir bei den Pinboys ja nicht so textsicher sind, haben wir die 4 ihr Set durchziehen lassen und haben ordentlich getanzt… Den Platz hatten wir ja da hinten… Wie schon auf Facebook von den Pinboys angekündigt, lieferten sie uns ein Best of aller Hits in Form von 24 sehr schönen Songs… Und sie hatten sogar ein paar Überraschungen auf Lager… So wurden auch ehemalige Bandmitglieder auf die Bühne zitiert, um ein letztes Mal mit den Pinboys zu spielen… Im letzten Drittel des Konzertes kam dann Chris auf die Bühne, um mit den Pinboys den 5 Bugs Song „We Stop At Nothing“ zu intonieren… Und damit haben sie den Laden auseinandergenommen… Und Marten bekam noch einmal einen großen Auftritt zusammen mit den Pinboys… Und wir kamen endlich in den Genuss von „Emily“…Doch diese Version war etwas anders, um mal nicht völlig anders zu sagen… So schnell haben wir den Song auch noch nicht gehört… Zur Zugabe zog sich Anne nochmal um und jetzt hatte sie einen Mantel mit einem großen A auf dem Rücken… Hm, ob das eine Referenz an der scharlachrote Buchstabe war? Egal… Als das Konzert zu Ende war, wollten wir es noch nicht so ganz wahrhaben, dass es das jetzt war mit den Pinboys… Aber es war dann doch so… Und wir schlurften ein bisschen traurig von dannen… Im Vorraum teilten wir uns in zwei Gruppen auf… Spikey bemühte sich um Buttons und Nicole und ich bemühten uns um unsere Jacken, was für mich sehr anstrengend war, weil ich schon wieder so einen großen Hunger hatte… Und dann kam auch noch Chris von den Bugsen mit nem belegten Brötchen an mir vorbei… Das war schon Folter… Ich hätte ihn fast gefragt, ob ich mal nen Happen abhaben kann… Ich hab es mir dann aber doch verkniffen…
Und so machten wir uns auf den Weg zurück nach Wedel, wo schön Döner auf uns wartete… Und unsere Betten… Wir waren dann aber auch ganz froh, ins Bett zu kommen, weil wir ja am nächsten Tag Björnskis ganz groß gefeiert…
Und so schlummerten wir friedlich in unseren Kojen und träumten vom Konzert… Oder von anderen Sachen… Aber das weiß ich nicht mehr so genau…
Dank gilt diesmal unseren Essenslieferanten, die mir auf jeden Fall das Leben gerettet haben, den 5 Bugs und One Fine Day…
Ganz besonderer Dank geht raus an die Pinboys, die wir sehr vermissen werden, für den wundervollen Abend, den wir mit ihnen teilen durften…
Kein Dank geht an das komische verliebte Pornopaar… Nur ein Wort: EKELHAFT!!!
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